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1968-2



Trikot eines Ersatzspielers aus Ende der 60er Jahre.

Dieses Modell kam in der Zeit von 1968 bis 1972 zum Einsatz.


Es stammt vom ehemaligen Spieler Werner Externbrink, der es vom damaligen Zeugwart bekommen hat.


Externbrink wechselte im Februar 1975 (im Alter von 17 Jahren) von Bockum-Hövel zum FC Bayern. Er war ein gelernter Stürmer, der jedoch von Dettmar Cramer zum linken Außenverteidiger umgeschult wurde.


„Ich war deshalb am 28. Mai beim Finale der Champions League (damals noch Pokal der Landesmeister) im erweiterten Kader und mit in Paris zum Spiel gegen Leeds United. Danach durfte ich auch den Pokal hochhalten“, erinnert sich Externbrink an den 2:0-Sieg durch die Tore von Franz Roth und Gerd Müller.


Sportlich blieb es bei diesem Vorgeschmack. Mit Beginn der Spielzeit 1975/76 spielte Externbrink in der Fohlenmannschaft, die ohne Wertung in der Bayernliga antrat und Talente an die höchste Spielklasse heranführen sollte – unter der Obhut von Co-Trainer Werner Olk.


„Weil es ein Überangebot an Top-Stürmern gab mit Rummenigge, Kapellmann Müller, Hoeneß oder Klaus Wunder hat mich Werner Olk, ein ganz feiner Kerl, zum linken Verteidiger umfunktioniert“, berichtet Externbrink, und: „Wenn wir Trainingsspiele hatten, war immer Karl-Heinz Rummenigge mein Gegenspieler.“ Auch in Testspielen gegen internationale Gegner gab es für ihn als einer der Jüngsten im Kader einige Bewährungsproben: „Wir haben gegen den FC Nantes gespielt und ich gegen einen gewissen Robert Gadocha. Es war eine Ehre, mit 18 gegen so einen Typen zu spielen.“ Am Ende hatte nur einer den Sprung zu den Profis geschafft: Klaus Augenthaler.

Und so kam es, dass Externbrink das einzige Freundschaftsspiel für die 1. Mannschaft am 12. Oktober 1975 bestreiten konnte. Beim 6:0-Sieg in Schwenningen wurde er in der 35. Minute für Günther Weiß eingewechselt.


„Nach einem Jahr hat man mir gesagt, es sei besser, wieder nach Hause zu gehen. Es war für mich aber kein böses Erwachen“, sagt Externbrink. Am Ende sei die Entscheidung richtig gewesen, denn: „Zwei Jahre vorher ist meine kleine Schwester mit sechs Jahren gestorben und das hat meine Mutter sehr, sehr mitgenommen. Ich war in der Zeit mit dem Kopf oft zuhause – vielleicht zu oft...“


Zurück bei der Hammer SpVgg war es dann im Jahr 1978 ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern, bei dem sich Externbrink als Torschütze eintragen konnte.

Er erzielte das zwischenzeitliche 2:0, es folgte lediglich noch der Anschlusstreffer von Klaus Augenthaler.




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